
Wie man seine Außenheizungen wirklich „intelligent“ macht
Seien wir ehrlich: Die meisten Außenheizungen sind einfach nur große, unhandliche Geräte, die lange brauchen, um in Betrieb zu kommen. Wenn Sie jedoch Ihre Terrasse vom Handy aus erwärmen möchten oder Ihrem Sprachassistenten einfach befehlen wollen, „die Terrasse vorzubereiten“, dann brauchen Sie mehr als nur einen Stecker und viel Glück. Sie benötigen Hardware, die miteinander kommunizieren kann.
Schnelle Wärmeabgabe
Wir verwenden dazu Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Der Grund dafür ist folgender: Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft um einen herum zu erwärmen – doch das ist verschwendet, denn der Wind trägt die Wärme einfach weg.
Kurzwellenstrahlung hingegen erreicht direkt das Ziel – Sie, Ihre Gäste oder sogar die Steinwand hinter Ihnen. Sobald die Elektrizität zugeführt wird, spüren Sie sofort die Wärme. Kein Warten, kein Zittern, während die Heiz Elemente warm werden. Einfach sofortige Wärme.
Wie die „intelligente“ Funktion funktioniert
Damit diese Geräte mit dem Handy kommunizieren können, integrieren wir einen leistungsstarken Relais oder Dimmer in die Stromleitung. Dieser dient als Brücke zum WLAN- oder Zigbee-Hub.
Wenn Sie also in der App auf „An“ klicken, gibt der Hub dem Relais den Befehl, den Kreislauf zu schließen – anschließend startet die Infrarotröhre. Es ist eigentlich ganz einfach, aber die Komponenten müssen besonders robust sein.
Da diese Geräte im Freien verwendet werden, nutzen wir Gehäuse mit IP-Schutzklasse (normalerweise IP44 oder IP65). Dabei handelt es sich um wasserdichte Abdichtungen sowie Legierungen, die nicht rosten. So bleibt das Bedienfeld vor Regen und Feuchtigkeit geschützt – was gerade im November sehr wichtig ist.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es gibt allerdings einen Haken: Die Integration intelligenter Steuerungseinheiten erhöht das Gewicht der elektrischen Anlage etwas.
Diese Heizgeräte verbrauchen viel Energie. Wenn man zu viele davon an einen billigen Smart-Schalter anschließt, kann dieser überlastet werden. Man muss sicherstellen, dass die Kabeldurchmesser sowie die Sicherungskästen die Belastung bewältigen können, wenn alle Geräte gleichzeitig in Betrieb sind.
Aber wenn das geklärt ist, ist es wirklich schön: Man kann von der Couch aus eine „Warme Terrasse“-Funktion aktivieren – und wenn man anschließend mit seinem Getränk nach draußen geht, ist die Luft bereits perfekt warm.